Alsen 2013

Vom 28.06. - 30.06 ergab sich wieder einmal die Gelegenheit nach Dänemark zu fahren, um den Übergang über den Alsen-Sund von 1864 nachzustellen.
So wie wir letztes Jahr mit Regen verabschiedet wurden, wurden wir auch wieder empfangen. Aufgrund der darauf einsetzenden Schlammperiode konnte das Lager nur mit der feiwilligen Hilfe der Reservistenkameradschaft der dänischen Armee (welche auch den gesamten Transferdienst übernahmen) aufgebaut werden. Denn ohne Traktor und Anhänger wären die Wagen/ Ausrüstung nicht angekommen. So jedoch fanden die Teilnehmer aus Dänemark, Deutschland (darunter natürlich Mitglieder unseres Vereins), Norwegens und zum ersten Mal aus der Tschechei ihren Platz im Zeltlager.

Samstags fanden, sowie auch am Sonntag, mehrere Gefechtsdarstellungen statt.
Letztes Jahr wollten wir die Dänen einmal "gewinnen" lassen, dies fanden aber die dänischen Zuschauer nicht in Ordnung, weil so ja auch nicht passiert. Also überließen wir den Dänen diesmal einen Gefangenen, was dann von den dänischen Darstellern und Gästen freudig zur Kenntnis genommen wurde.
Wobei die Zuschauer in Alsen überhaupt etwas ganz besonderes sind, s. weiter unten.

Nach oben

Neben den Gefechten war aber auch noch genügend Zeit sich mit den anderen Kameraden zu unterhalten/ zu ruhen oder die Ausrüstung wieder in Ordnung zu bringen. Ferner ging es wieder nach Sonderborg zu einem Marsch durch die Stadt, um von der Bürgermeisterin begrüßt zu werden. Leider fand der Marsch dieses Jahr ohne Marschkapelle statt.
Nach der Rückverlegung ins Lager ging es um zwei Uhr Nachts zu den Übergangsstellen am Alsen-Sund, wobei wieder ein Teil mit Booten übersetzten, um dann vereint mit den anderen preuß. Truppen das Gefecht gegen die dänischen Einheiten aufzunehmen. Nach erfolgreicher Durchführung des Überganges ging es im Morgen wieder zum Lager zurück.
Dies wurde von ca. 300 Zuschauern (eine weitere Steigerung zum letzten Jahr) verfolgt. Wenn man bedenkt welch ein Wetter tagsüber herrschte, so ist es ein beeindruckendes Beispiel dänischen Interesses für ihre Geschichte, um so mehr wenn man an manche Veranstaltung in Deutschland bei besten Wetter denkt, wo an einem ganzen Wochenende nicht mal halb soviel Zuschauer kommen.

 

Nach oben

Noch beeindruckender als die Zuschauer, war die Organisation. Diese lernte nicht nur aus den Erfahrungen letzten Jahres, sondern reagierte auch entsprechend. So waren z.B. , mehr Fahrzeuge für den Transfer bereitgestellt, was unnötige Warte- und Frustzeiten für die Darsteller verhinderte oder stellten mehr Boote für den Übergang zur Verfügung. Doch auch dies wurde noch von den freiwilligen Helfern und hier voran den weiblichen Helferinnen überboten.
So stellten sie des Nachts beim Übersetzen Kaffee und selbstgebackenen Kuchen für Zuschauer und Teilnehmener bereit. Dabei muß gesagt werden das dies für die Teilnehmer, wie auch die andere Verpflegung während der gesamten Veranstaltung kostenfrei bereitgestellt wurde.

Gerade diese dänische Gastfreundschaft läßt uns hoffen auch nächstes Jahr wieder dort erscheinen zu können.

Dabei sei hier schon einmal auf die Jubiläumsveranstaltungen am 18.04.2014 in Düppel und am 29.06.2014 in Alsen hingewiesen.
                                                                                                                GGR4       

Nach oben