Alsen 2015

Auch wenn es wieder einmal einer weiten Anfahrt bedurfte, so lohnte sich doch die Fahrt nach Alsen am Wochenende von 27.06.2015, um in den Genuß der Gastfreundschaft der dänischen Organisatoren/ Teilnehmer zu kommen.

Die Organisatoren bemühten sich wie jedes Jahr, damit den Teilnehmern aus den verschiedenen Ländern Europas, bzw. den Gauen Dänemarks, an nichts fehlte. Dies ist Ihnen wieder einmal gelungen. Sogar ein kleines Feuerwerk zur Begrüßung am Freitag Abend wurde geboten. Im Bewußtsein in den nächsten Tagen auf den Gefechtsfeldern, die übliche Überlegenheit zu haben, überließen die preußischen Darsteller die Tanzfläche den Dänen, auch wenn sich manch Preuße hin und wieder dorthin verirrte.

Am Samstag wurde in Sonderburg, mit kameradschaftlicher Unterstützung von Major Otten des IR 55 und der anderen Teilnehmer das Anbringen von Fahnenbändern durchgeführt. Damit an die Soldaten des Königin Augusta Garde Grenadier Regiment Nr. 4 und Ihre Leistungen erinnert wird, aber auch um die Arbeit und die allgegenwärtige Fürsorge der zivilen dänischen Darsteller/ innen, die für die Versorgung der Darsteller mit Essen und Trinken sorgten und dies auch in der Nacht nicht nachlassend, anzuerkennen und als Vertreter der Jydske Landsoldater Leutnant S. Hansen, um die kameradschaftliche Verbundenheit zwischen den Landsoldater und dem GGR4 zu würdigen, wurden er und eine dänische Darstellerin gebeten am Samstag vor dem Schloß in Sonderburg die Fahnenbänder (das Band der Kriegsdenkmünze 1864 und das Band des Düppeler Sturmkreuzes) an die Fahne des Regiment Königin anzubringen. Der Bedeutung und Symbolik dieser Handlung bewußt, so wie Sie erzählten, vollzogen Sie das Anbringen mit großer Würde und Andacht, bevor es zum Marsch durch Sonderburg ging.

 

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Nachdem alle Teilnehmer wieder im Lager angekommen waren, wurde neben den Gefechtsdarstellungen auch wieder die Geschichte von 1864 den Zuschauern erklärt, bzw. vorgeführt. Deutsche Darsteller unterstützten dies gerne mit Ihren Wissen, vornehmlich lag es aber in den Händen der Dänen, bes. jenen die sonst im Düppel-Museum arbeiten.

Nach einer kurzen Nacht, einige verzichteten ganz auf die Nachtruhe, da es ja wieder um 01:00 ans Wecken ging. Da diesmal die Anzahl der "Preußen" unter denen der letzten Jahre lag, wurden die Boote mit dänischen Überläufern gefüllt, um den Alsen-Sund zu überqueren. Allerdings erübrigte sich so das Warten für überzählige Preußen, wie bei den letzten Veranstaltungen. Der Ausgang war letztendlich keine Überraschung - die kleine Gruppe der Preußen siegte - wieder einmal.

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Da die Fahrt über den Sund und die mehr oder weniger ohne Unterbrechung fortlaufende Veranstaltung doch anstrengend war, blieben einige noch Zusammen, um erst am Montag ausgeruht abzufahren. Zuvor wurde bei einem letzten Antreten, dem Führer der Heimwehr, ein kleines Dankeschön überreicht, da diese Freiwilligen u.a. für Aufbau und das Fahren der LKW mit verantwortlich waren. Den Darstellern wurde eine Erinnerungsmedaille überreicht oder bei erneuter Teilnahme die entsprechende Zahl zum Befestigen an der schon erhaltenen Medaille. Im Bewußtsein sich bei dieser oder einer anderen Veranstaltungen wieder zu sehen, verabschiedete man sich.

GGR4

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