Düppel 2016

Ein Jahr mußte gewartet werden um wieder in den Genuß des dänischen Regens zu kommen. Dieser ließ aber schon kurz nach der Grenze nach und wurde von einem kräftigen Wind abgelöst, der auch den ganzen Tag nicht nachließ und die Temperatur niedrig hielt.

Die Grenze wurde übrigens kontrolliert und auch wenn die meisten Teilnehmer aus Deutschland ohne Kontrolle durchgelassen wurden, so sollte man für die Teilnahme in Alsen die entsprechenden Unterlagen dabei haben.

Um kurz vor 08:00 sammelten sich die Teilnehmer am Museum, um gemeinsam am Hissen des Dannebrog teilzunehmen. Nach einem kleinen Umtrunk in der Düppel-Mühle, ging es erstmal zum Historien-Center. Um 10:00 fand an den Gedenksteinen für die Opfer der Schlacht, in Anwesenheit von Vertretern der unterschiedlichsten Vereinen und Gruppen, Darsteller und Besucher eine Kranzniederlegung statt. Wobei der starke Wind ein regelrechtes Präsentieren der Fahnen kaum zuließ.

Natürlich wurde die offizielle Rede auf Dänisch gehalten, aber erstmals wurden die deutschen Teilnehmer und Besucher auf Deutsch begrüßt und wer wollte konnte sich eine Abschrift der Rede auf Deutsch abholen.

 

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Immer wieder kann man die dänische Gastfreundschaft erwähnen, weil es so ist und dies mit dazu beiträgt immer wieder zu den Veranstaltungen nach Dänemark zu fahren.

Der Besuch war am Montag, den 18.04.2016, den ganzen Tag über rege, aber die kühlen Temperaturen ließ die Besucher zu keinem längeren Aufenthalt, als zu den Führungen im Außenbereich, verweilen. Während die Darsteller u.a. mit einer kräftigen Suppe versorgt wurden, konnten sich die anderen Besucher Teig besorgen, um sich selbst Pfannekuchen am Feuer zu machen.

Den Besuchern/ Schulklassen wurde Anhand von Führungen, Vorführungen, Ausstellungen und Dioramen der Kampf um Düppel näher gebracht.

Abgesehen davon lohnt sich ein Besuch der Schanzen auch deshalb, um einmal die reinen Entfernungen zu begreifen die die Soldaten zurücklegen mußten und damals zudem noch unter Beschuß, wie z.B. das Regiment Königin von Schanze 6 nach 7 (auf dem letzten Bild zu sehen, von Schanze 7 aus gesehen). Die Schanzen sind mehr oder weniger nur noch durch weiße Markierungssteinen zu erkennen. Schon zu preußischer Zeit wurden die Schanzen umgebaut.

GGR4

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