Königgrätz 2016

Zum Gedenken und um an der Gefechtsdarstellung, zur Erinnerung an die Schlacht von Königgrätz vor 150 Jahren, teilzunehmen, reisten einige hundert Darsteller aus ganz Europa an. Dies ist, auch in den anderen Jahren, die mit Abstand größte Veranstaltung, was diese Epoche anbelangt.

Aufgrund der erwähnten Jahreszahl, waren es diesmal mehr Aktivitäten an denen die Teilnehmer hätten teilnehmen können, sofern sie es denn gewollt und gekonnt hätten. So folgte einer Einweihung des Denkmals für die geopferten Pferde, in gleißender Sonne, sogleich die erste Gefechtsdarstellung.

Die einheimischen Gruppen und Organisatoren versorgten die Teilnehmer die Zeit über mit Wasser, was auch dankbar entgegengenommen wurde. Für weitere Aktivitäten fehlte an diesem Tag dann aber bei so Manchem einfach die Kraft und Ausdauer. Da jedoch die Informationen von Seiten der Organisatoren nicht immer rechtzeitig und immer nur in der Landessprache gegeben wurden, kam es bis zum 03,07.2016, dem letzten Tag der Veranstaltung immer wieder Mangel-Informationen, bzw. Nicht-Wissen. Selten waren so viele preuß. Uniformierte anwesend. Da aber z.B den preußischen Uniformierten der Zeitpunkt einer Gefechtsdarstellung nicht mitgeteilt wurde, waren am Kampfgeschehen gerade mal ca. 10 Preußen dabei. Diese vor allem von den dänischen Landsoldater gestellten Männer, mußten durch sächsische Jäger verstärkt werden, damit das eigentliche Kampfgeschehen dargestellt werden konnte. Insgesamt waren das aber in Anbetracht der Größe dieser Veranstaltung, nur kleine Auffälligkeiten.

Die übrige Zeit konnte jedoch soweit genutzt werden sich die Denkmäler aus der damaligen Zeit anzusehen und Vergleiche mit dem am 01.07.2016 eingeweihten Denkmal zu ziehen. Aufgrund der enormen Teilnehmerzahl war es fast unmöglich allen Bekannten, auch nur mal für ein/zwei Worte, zu treffen.

Nachts fand an der Gedenkstätte für die preußischen Truppen eine weitere Kranzniederlegung statt.

Nach erfolgreichem Marsch, am Samstag, durch Königgrätz, wurde den jeweiligen Fahnen ein Erinnerungsband angebracht. Ein Teil der Gruppen verblieb danach in der Stadt, um z.B. den Heide-Dragonern zu zuhören, die ein kleines Platzkonzert zur Freude der Bevölkerung gaben oder um in den entsprechenden Lokalitäten heimisches Bier zu kosten. Verschiedene Einheiten blieben auch noch in der Stadt um am Fackelmarsch teilzunehmen, bzw, um sich das Feuerwerk anzusehen. Andere schauten sich im Lager die Übertragung eines Fußballspieles an.

Tags darauf fand am Denkmal der Batterie der Toten die große Kranzniederlegung mit Vertretern der offiziellen Seite statt.

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Endlich begann am Sonntag der von den meisten Teilnehmern die so erwartete Gefechtsdarstellung. Aufgrund der hohen Anzahl an Darstellern wurde das Gefechtsfeld im Gegensatz zu den früheren Jahren vergrößert. Dies war auch der Grund weshalb das Lager in die Nähe des Denkmals "Batterie der Toten" verlegt wurde. Es war schwer, als einer von 20000 Zuschauern, immer das komplette Geschehen zu beobachten, dazu passierte Zuviel,gleichzeitig an verschiedenen Orten. So kam es auch das die Gruppe mit den Mitgliedern des VHU an einem anderen Ort kämpfte, so sind leider keine Bilder von Ihnen hier vorhanden.

Nachdem der letzte Schuß gefallen war, wurden alle Darsteller mit Erinnerungsmedaillen ausgezeichnet. Nach dem letzten Gruppenphoto begann die große Welle der Abreise, aber es blieb auch noch eine hohe Zahl, wie die meisten Mitglieder des VHU, um erst am Montag in aller Ruhe abzureisen.

GGR4

Beginn der Gefechtsdarstellung

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Höhepunkt der Gefechtsdarstellung

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Ende der Darstellung und Auszeichnung der Darsteller

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